An der Gemeindeversammlung vom 26. November 2007 wurde über das Projekt "Blockzeiten an der Schule Schöftland" abgestimmt. Die Einführung der Blockzeiten an der Primarschule wurde mit grossem Mehr beschlossen. Die Schule wird entsprechend die Vorarbeiten leisten, damit im Sommer 2008 vom Kindergarten bis in die 5. Klasse mit dem Unterricht in Blöcken gestartet werden kann.
Hier können Sie das gesamte Konzept mit allen Detailinformationen sowie die Folien des Informationsabends herunterladen.
Konzept "Blockzeiten an der Schule Schöftland" als pdf
Folien zum Schöftler Modell (Informationsabend vom 20.11.2007)
Folien von T. Leuthard, Schulleiter Primarschule Oberentfelden (Informationsabend vom 20.11.2007)
Die Schulpflege Schöftland nahm vor einiger Zeit die Einführung von Blockzeiten in ihre Mehrjahresplanung auf. Anfangs 2006 gelangte der Gemeinderat an die Schulpflege mit dem Wunsch, die Einführung von Blockzeiten an der Schule Schöftland zu prüfen.
Eine Arbeitsgruppe mit Vertretungen aus dem Gemeinderat, der Schulpflege, des Elternforums und der Schule erarbeitete mit Unterstützung der Fachhochschule Nordwestschweiz darauf mögliche Lösungen, welche die infrastrukturellen und schulorganisatorischen Gegebenheiten von Schöftland berücksichtigen sollten.
Im Februar 2007 legte die Arbeitsgruppe dem Gemeinderat und der Schulpflege zwei unterschiedliche Modelle zur Prüfung vor. Gemeinderat und Schulpflege entschieden sich nach eingehender Beratung für ein 4-Stunden-Unterrichtsblockmodell. Dieses Modell wird sowohl nach methodisch-didaktischen wie auch nach pädagogischen Gesichtspunkten für die Schule Schöftland als das beste angesehen.
Dieses Modell wurde anschliessend von der Arbeitsgruppe im Detail weiterverfolgt und verfeinert. Es wurde anfangs Juni 2007 dem Gemeinderat und der Schulpflege zur Genehmigung vorgelegt.
Primarschule: An 5 Vormittagen je 4 Lektionen besuchen
Die Blockzeitenregelung würde für alle Kinder des Kindergartens und der Primarschule gelten und an 5 Vormittagen pro Woche 4 Lektionen umfassen. Das eingereichte Konzept vermag den Ansprüchen nach einer qualitativ guten Schule zu genügen und ist mit den Reformvorhaben des Kantons vereinbar.
Da mit den Blockzeiten mehr Unterricht stattfinden würde und dieser nicht vom Kanton bezahlt wird, müsste die Gemeinde dafür aufkommen. Es müsste für einzelne Stunden zusätzliches Personal angestellt werden.
Während der zwei wöchentlichen Poolstunden könnten diejenigen Kinder, die Instrumentalstunden belegen oder Stützunterricht oder Therapien benötigen, den Klassenverband verlassen. Die übrigen Kinder würden von ihrer Klassenlehrperson unterrichtet.
Die Einführung der Blockzeiten würde mehr Schulraum bedingen als vorhanden ist. Bisher fand an den Vormittagen in der Primarschule teilweise Halbklassenunterricht statt. Dieser würde wegfallen. Dafür würden die Klassen teilweise von zwei Lehrpersonen unterrichtet. Da in Schöftland momentan jedes Schulzimmer voll besetzt ist, müsste Schulraum geschaffen werden.
Das Konzept Blockzeiten wäre, wenn erwünscht, auf einen späteren Zeitpunkt hin gut ausbaubar.
Heinz Leuenberger, Schulleiter
Medien:
Artikel vom 23. November im Wynentaler
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| Am Orientierungsabend wurde umfassend zum Projekt informiert (Foto: Frieda Steffen, "Wynentaler") |
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